Geschichte vor Ort

Lehrveranstaltungen WS 2021/22 Europa und China - eine wechselvolle Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart Vorlesung Kontakt, Kulturbegegnung und Konflikt zwischen Europa und China im Laufe der Jahrhunderte bilden das Thema der Vorlesung, wobei einleitend die historische Besonderheit der „Chinesischen Welt“ (Jacques Gernet) vorgesellt werden soll. Es folgen Schwerpunkte wie die erste Phase der Globalisierung durch die „Seidenstraße“, die „Great Divergence“ zwischen China und Europa seit dem Zeitalter der Entdeckungen („Warum haben nicht die Chinesen, sondern die Europäer die Welt entdeckt“), die Jesuiten-Mission des 17./18. Jahrhunderts in China und ihr Reflex in Europa (Stichwort „Chinoiserien“), der imperialistische „Wettlauf um China“ und der deutsche Anteil an ihm („Tsingtao“) sowie das Verhältnis zwischen Europa und China seit dem 1. Weltkrieg. Literatur: Kai Vogelsang, Geschichte Chinas, (Reclam) 3. Aufl. Stuttgart 2013. Zeit: Fr 10-12 Uhr Ort: digital (via ZOOM) Beginn: 15. 10. 2021 Anmeldung: 17.9. bis 10.10.2021 Vorläufige Gliederung . Einführung: China und die Weltgesellschaft im 21. Jahrhundert 1. Die „Chinesische Welt“: Drachenthron, Mandarine, Konfuzianismus 2. Europa und China in Antike und Mittelalter: Erstkontakte und Fabelwelt – Die Seidenstraße 3. Chinesische „Erneuerung“: Yuan- und Ming-Dynastien – Die Reisen des Zengh He 4. Die „Needhamsche Frage“: Warum haben die Europäer, nicht die Chinesen die Welt erobert? 5. „Tributgesellschaften“ und gescheiterte Handelskontakte – Das China-Bild der frühen Neuzeit (16. bis 18. Jh.) 6. Kulturbegegnung: Die Jesuiten-Mission in China – Euphorie und Missverständnis – Chinoiserien 7. Vom „reichsten Land der Welt“ zum „Armenhaus Asiens“ 8. Konflikt: Vom Opiumkrieg“ 1840/42 bis zum „Boxeraufstand“ 1900/01: Der „Wettlauf“ um China – Paradigma-Wechsel des China-Bildes 9. Der deutsche Anteil: Tsingtao, eine Musterkolonie? – Richard Wilhelm, Deutscher liberaler Imperialist und Freund Chinas 10. Eigenes und Fremdes: Die Modernisierung Chinas zwischen „Selbststärkung“ und „kultureller Invasion des Westens“ 11. Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1918 - 1949

Geschichte vor Ort

Lehrveranstaltungen WS 2021/22 Europa und China - eine wechselvolle Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart Vorlesung Kontakt, Kulturbegegnung und Konflikt zwischen Europa und China im Laufe der Jahrhunderte bilden das Thema der Vorlesung, wobei einleitend die historische Besonderheit der „Chinesischen Welt“ (Jacques Gernet) vorgesellt werden soll. Es folgen Schwerpunkte wie die erste Phase der Globalisierung durch die „Seidenstraße“, die „Great Divergence“ zwischen China und Europa seit dem Zeitalter der Entdeckungen („Warum haben nicht die Chinesen, sondern die Europäer die Welt entdeckt“), die Jesuiten-Mission des 17./18. Jahrhunderts in China und ihr Reflex in Europa (Stichwort „Chinoiserien“), der imperialistische „Wettlauf um China“ und der deutsche Anteil an ihm („Tsingtao“) sowie das Verhältnis zwischen Europa und China seit dem 1. Weltkrieg. Literatur: Kai Vogelsang, Geschichte Chinas, (Reclam) 3. Aufl. Stuttgart 2013. Zeit: Fr 10-12 Uhr Ort: digital (via ZOOM) Beginn: 15. 10. 2021 Anmeldung: 17.9. bis 10.10.2021 Vorläufige Gliederung . Einführung: China und die Weltgesellschaft im 21. Jahrhundert 1. Die „Chinesische Welt“: Drachenthron, Mandarine, Konfuzianismus 2. Europa und China in Antike und Mittelalter: Erstkontakte und Fabelwelt – Die Seidenstraße 3. Chinesische „Erneuerung“: Yuan- und Ming-Dynastien – Die Reisen des Zengh He 4. Die „Needhamsche Frage“: Warum haben die Europäer, nicht die Chinesen die Welt erobert? 5. „Tributgesellschaften“ und gescheiterte Handelskontakte – Das China-Bild der frühen Neuzeit (16. bis 18. Jh.) 6. Kulturbegegnung: Die Jesuiten-Mission in China – Euphorie und Missverständnis – Chinoiserien 7. Vom „reichsten Land der Welt“ zum „Armenhaus Asiens“ 8. Konflikt: Vom Opiumkrieg“ 1840/42 bis zum „Boxeraufstand“ 1900/01: Der „Wettlauf“ um China – Paradigma-Wechsel des China-Bildes 9. Der deutsche Anteil: Tsingtao, eine Musterkolonie? – Richard Wilhelm, Deutscher liberaler Imperialist und Freund Chinas 10. Eigenes und Fremdes: Die Modernisierung Chinas zwischen „Selbststärkung“ und „kultureller Invasion des Westens“ 11. Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1918 - 1949